Rückblick auf schwierige Monate

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Wie viele Chöre im Land ist auch der Stuttgarter Oratorienchor e.V. in seiner Jahresplanung durch die Maßnahmen gegen die Pandemie empfindlich getroffen worden. Ausfallen oder verlegt werden musste: Die reguläre Probenarbeit des Chores (Verordnung des Landes und Schulschließungen für „Fremdnutzer“) seit Mitte März. Das traditionelle Palmsonntagskonzert im April 2020 (A. Pärt „Stabat Mater“ und Mozarts „Requiem“ in der besonderen „Levin-Fassung“). Eine einwöchige Konzertreise nach Bozen/Brixen/Kaltern/Rovereto und Trient auf Einladung des „Haydn-Orchesters Bozen“ im Juni 2020 mit dem unveröffentlichten Oratorium „Durchzug durchs Rote Meer“ und „Te Deum“ von J. N. Hummel und einem weiteren Konzert mit A. Dvořáks „D-Dur Messe“. Das Lesen Sie mehr …

Keine Proben – Kein Konzert – Kein Alltag…

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Bestimmt hat sich schon herumgesprochen, dass unser Passionskonzert am Palmsonntag nicht stattfinden wird. Die Gründe hierfür sind jedem hinlänglich bekannt. Der Stuttgarter Oratorienchor hat seit  Freitag, dem 13.3.2020 die Probenarbeit bis auf Weiteres eingestellt. Noch vor wenigen Wochen konnte sich niemand vorstellen, dass alles, was wir bis jetzt für selbstverständlich hielten, verboten, geschlossen oder abgesagt wird. Im Moment können wir nur eines tun: Wir beteiligen uns alle am Bemühen, diese gesundheitliche, unsere gesamte Gesellschaft betreffende Krise einigermaßen in den Griff zu bekommen. Schließlich wollen wir alle möglichst bald wieder wunderbare Musik in Konzerträumen jeglicher Art genießen . Der Stuttgarter Oratorienchor Lesen Sie mehr …

Himmlische Sphären und irdische Emotionen

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Legenden und Mythen begleiten Mozarts geheimnisvollen Requiems-Torso von Anfang an. Welch eine Tragik: Ausgerechnet bei der Komposition einer Totenmesse beendet der Tod „höchstselbst“ die Arbeit des schwerkranken Musikgenies. Ein Drittel des Messe-Textes bleibt unvertont und die orchestrale Ausstattung ist nur in Ansätzen fertiggestellt. Dennoch sind die Emotionen, die diese „unvollendete“ Komposition auslöst, von elementarer Wucht. Hoffnungslos und hoffnungsvoll zugleich versammelt sich alles, was den Menschen im Angesicht des Todes erfasst. Von Verzweiflung, Traurigkeit und Angst bis zu Wut und Hoffnung spannt sich der Bogen. Aber auch der Zorn Gottes ist dramatisch und mit irdischer Wucht ausgedrückt. Zuvor wird im Passionskonzert Lesen Sie mehr …